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Landkreis Giessen
Lich
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Ein imposantes Wahrzeichen ist der 48 Meter hohe viereckige Stadtturm, Rest einer mittelalterlichen Festungsanlage, der kurz vor 1500 erbaut wurde.
Im 16. Jahrhundert entstand die spätgotische Marienstiftskirche, Schmuckstück der Altstadt.
Inmitten eines großen Parks mit altem Baumbestand befindet sich das Spätrenaissance-Schloß der Fürsten zu Solms-Hohensolms Lich, das 1675 auf mittelalterlichen Fundamenten ausgebaut wurde.
Die Stadt Lich ist gewerblicher Entwicklungsschwerpunkt. Hier finden etwa 3000 Arbeitnehmer in ca. 410 Arbeitsstätten Beschäftigung, womit die wirtschaftliche Bedeutung gekennzeichnet ist. Neben der größten Brauerei Oberhessens beherbergt Lich zum Beispiel Orgelbaubetriebe, Bauunternehmen, Land- und forstwirtschaftliche Betriebe, Fabriken für Schilder, Spezialpapiere, elektrotechnische, feinmechanische und pharmazeutische Erzeugnisse sowie zahlreiche Einzelhandels- und Handwerksbetriebe.
Im Rahmen der Gebietsreform schlossen sich 1970 bis 1977 die umliegenden Gemeinden Bettenhausen (zur Zeit 564 Einwohner), Birklar (zur Zeit 648 Einwohner), Eberstadt (zur Zeit 859 Einwohner), Kloster Arnsburg (zur Zeit 63 Einwohner), Langsdorf (zur Zeit 1284 Einwohner), Muschenheim (zur Zeit 990 Einwohner), Nieder-Bessingen (zur Zeit 591 Einwohner), Ober-Bessingen (zur Zeit 524 Einwohner) und die Kernstadt (zur Zeit 7815 Einwohner) zur heute rund 13400 Einwohner zählenden Stadt Lich zusammen.
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